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Der Karnerhof – ein Haus mit Herz und Tradition

Gestern, heute, morgen im 4 Sterne-Hotel-Karnerhof in Kärnten

Der Karnerhof ist ein Hotel mit Tradition. Ein Familienbetrieb, der tief verbunden ist mit dem Faaker See und dem Land Kärnten. Seine Geschichte: eine bewegte, erfolgreiche.

Im Hotel Karnerhof am Faaker See wird schon seit über 80 Jahren herzliche Kärntner Gastfreundschaft gelebt. Das einzigartig schöne Grundstück des Hotels, direkt am Nordufer des Faaker Sees – wo sich heute Urlauber aus aller Welt tummeln – beherbergte einst die Bauernschaft der Familie Karner. Im Jahr 1930 wurde mit einem Gasthof der Grundstein für das heutige Hotel gelegt. Trotz schwieriger Lagen und kritischer Situationen wie etwa der Wirtschaftskrise in den 30er Jahren, dem Zweiten Weltkrieg und Besatzung in den 40er Jahren oder der Auszahlung der Geschwister in den 70er Jahren, wurde das Grundstück stets zusammengehalten, damit der Karnerhof in der heutigen Form überhaupt entstehen konnte.

Karnerhof-Chronik

Noch heute sind wir als Eigentümerfamilie Karner/Melcher Tag für Tag mit Leidenschaft und Sachverstand um unsere Gäste bemüht. Mit viel Herz und Anpack-Mentalität ist es uns im Laufe der Jahrzehnte gelungen, aus dem bescheidenen Gasthof eines der schönsten Hotels in Kärnten zu machen. Unsere Wurzeln reichen weit zurück:

Von den Kelten zum Namen Karner

ca. 50 v. Chr besiedeln die Kelten die Region. Darunter auch ein Stamm der Karner. Sprachforscher haben in diesem Stammesnamen, nach dem Kärnten ja benannt ist, die keltische Wortwurzel für "Liebendes" und "Befruchtendes" entdeckt. Viele Namen weisen noch heute auf diesen Ursprung hin: beispielsweise Karnburg, Karnische Alpen und Carnia in Friaul.

1633 wird das Grundstück des heutigen Karnerhofs erstmals urkundlich erwähnt. Und zwar im Ehrungsbuch der Herrschaft Rosegg, wo "nach zeitlicher Verlassenschaft des Mathias Karner, der ältere Sohn Paul Karner die Karner Hube zu Egg beehrt".

1699 wird "die Karner Hube zu Freystift verehret". Damit scheint die Karner Hube als eigenständiger Besitz auf.

Familie Melcher, Kriegswirren und der erste Gasthof Karner

1811, nach dem Tod ihres Vaters, wird Maria Karner durch Umschreibung Besitzerin der Karner Hube zu Egg. Sie heiratet Johann Melcher. Damit scheint erstmals der Name Melcher auf und die Hube behält ab diesem Zeitpunkt den "Vulgonamen" Karner. Elf Kinder entstammen dieser Ehe. Nach dem Tod seiner Frau heiratet Johann Melcher deren Schwester, diese Ehe ist mit weiteren sechs Kindern gesegnet.

1930 wird das kleine Bauernhaus zu einem Gasthof ausgebaut. Der erste Gast, Alois Navratilaus, reist mit seiner Frau und zwei Kindern am 14. Juni aus Wien an.

1941 heiratet Johann Melcher Maria Warum und in den Jahren 1942, 1943 und 1947 kommen Hans, Luise und Christa zur Welt.

1944, am 10. Oktober, reist Hilde Zechner als letzter Gast des Jahres nach Judenburg zurück. Am Ende der Saison 1944 konnte niemand ahnen, dass auf längere Zeit das Haus für Gäste geschlossen bleiben würde. Denn englische Truppen besetzen nach Kriegsende den Gasthof Karner bis einschließlich 1949.

1949, nach der Besatzungszeit, sind Frau und Herr Scheiner aus Mistelbach nach umfangreichen Instandhaltungsarbeiten die ersten Gäste.

1969 wird der Bauernhof neu gebaut, alle Tiere siedeln um und fühlen sich wohl im neuen Domizil

Wachstum und Ausbau

Damit beginnt eine groß angelegte und langfristig durchdachte Ausbauphase. 1973 wird das Hauptgebäude des Hotels mit Hallenbad und Sauna neu gebaut. Die geräumigen Zimmer mit 36 Quadratmetern, Badewannen und separaten WCs sind für die damalige Zeit außergewöhnlich großzügig und ihrer Zeit weit voraus. Mit der Eröffnung des Baus mit dem markanten Giebeldach wird aus dem Gasthof Karner das Hotel Karnerhof.

Zwischen Umbauten und Erweiterungen geht auch das Privatleben weiter und im Jahr 1966 heiratet Hans Melcher Adele Schneeweiß. Die Familie bekommt Zuwachs: 1968 Hans, 1972 Andreas, 1980 Peter und 1982 Ursula.

1982 wird der alte Gasthof durch den Hausteil Faakersee ersetzt.

Schon meine Lehrzeit habe ich von 2005 bis 2007 im Hotel Karnerhof absolviert. Nach kurzer Abwesenheit bin ich wieder zurückgekehrt und bin seit mittlerweile 12 Jahren ein Teil der Karnerhof-Familie. Die charmante, herzliche Beziehung zwischen der Familie Karner/Melcher, den Mitarbeitern und den Gästen ist das, was meinen Arbeitsalltag im Karnerhof so bereichert.

Serviceleiter-Stellvertreter Florian Stampfer

Entwicklung zu einem der schönsten Wellness- und Ferienhotels Kärntens

Mit dem Bau der Sauna sowie des Gesundheits-, Beauty- und Vitalcenters im Jahr 1986 ist der Karnerhof Vorreiter in Sachen Wellness.

1990 folgt die Freibadeanlage mit Pool und Whirlpool. Modernste Technik und die Größe der Anlage setzen neue Meilensteine in der Entwicklung des Hauses. Dazu werden in diesem Jahr alle Zimmer im Hausteil Karnerhof umgebaut.

1994 werden die Gästehäuser I und II durch das Haus Mittagskogel ersetzt. Damit erreichen alle Gästezimmer einen einheitlichen, modernen Standard.

Andreas studiert inzwischen in Graz und Klagenfurt und sammelt in Abu Dhabi Auslandserfahrung.

Aufbruch ins neue Jahrtausends

Die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts stehen ganz im Zeichen der Neugestaltung der öffentlichen Hotelbereiche: Im Jahr 2000 erfolgt der Ausbau von Hallenbad, Whirlpool und Ruhebereich, 2002 wird der Karnerhof um einen Wasserbettenraum, Fitnessbereich und Laconium sowie eine überdachte Verbindung zum Freibad erweitert. 2006 und 2007 folgt die Neugestaltung der Hotelhalle, des Spa-Bereichs und der Sauna.

In der Zwischenzeit ist Peter nach seinem Studium in Wien und Krems sowie Auslandsaufenthalten in Paris, San Francisco und Los Angeles in Berlin gelandet.

Die letzten Jahre: Neues und Zukunftsweisendes

Ursula sammelt – nach ihrem Studium in Wien und Auslandsaufenthalten an der Côte d’Azur und in Chicago – inzwischen Erfahrung in einem 5-Stern-Hotel in Wien.

2011 erfolgt ein großer Umbau, bei dem alle Zimmer des Hausteils Faakersee sowie fast alle Zimmer des Hausteils Karnerhof neu gestaltet werden. Dazu wird die bereits bestehende Brandmeldeanlage umfangreich erweitert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Mai – bei Bilderbuchwetter – feiert die Familie Melcher mit Gästen, Partnern und Mitarbeitern das 80-Jahres-Jubiläum des Hotels Karnerhof. Ende des Jahres kehrt Ursula in den Karnerhof zurück und übernimmt mit Anfang 2013 die Leitung des Hotels.

2015 tritt Alfred, Ursulas langjähriger Partner, in den Familienbetrieb ein. In diesem Jahr stehen die Neugestaltung des Hotel-Vorplatzes, die Anschaffung des Elektrobootes "Seerose" sowie die Anschaffung eines neuen Gästemietwagens auf dem Programm. Zusätzlich werden acht Zimmer im Hausteil Mittagkogel neu gestaltet. Der Einrichtungsstil mit Eichenparkettboden, Eichenholzmöbeln und einer reduzierten Farbpalette tritt hinter die eindrucksvolle Naturkulisse zurück. Er trägt die Handschrift der neuen Generation und wird die architektonische Zukunft des Karnerhofs definieren.

2016 erfolgt mit dem Kunst-Wandelgang die Gestaltung eines der Herzstücke des Hauses.

2017 wird das Stiegenhaus des Gebäudeteils Faakersee neu gestaltet und dem Kunst-Wandelgang angepasst. Das Herzstück bildet ein liebevoll saniertes, nostalgisches Ruderboot mit einer langen Geschichte – doch diese wird zu einem anderen Zeitpunkt erzählt… Am 30. September 2017 heiraten Ursula Melcher und Alfred Kubec. Das Paar entschließt sich, gemeinsam den 206 Jahre vorher verloren gegangen Familiennamen „Karner“ anzunehmen.

2018 bekommt der zweite Haupteingang ein völlig neues Gesicht. Die direkte Zufahrt wird ermöglicht, der Zugang bekommt ein Dach, ein Brunnen plätschert und die neue Gartenanlage lädt zum Verweilen ein. Zusätzlich werden drei Ladestationen für Elektroautos geschaffen. Im Hausteil Mittagskogel werden zehn Zimmer neu gestaltet, im Hausteil Karnerhof vier.

Die Zukunft

Die Zukunft beginnt heute. Die genauen Pläne? Sie sind eine Überraschung. Sicher ist jedoch, dass der Karnerhof auch in der Zukunft ein einmaliges Refugium für Gäste von nah und fern sein wird. Eine Lage, die uns gegeben wurde. Ein Grundstück, das von uns erhalten wird. Herzliche Gastfreundschaft, die von uns gelebt wird. Und ein sanft gewachsener Betrieb – mit Seele und Charakter.
 

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